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Tagung “Personal Learning Environments in der Schule”-2




“personal learning environment” (PLE) ist also ein offensichtlich schon lange und vielfach verwendeter Begriff, um dessen Definition (die da von ausschließlichem Bezug zu Software, zu Lernplattformen, auch zu Hardware, bis einschließlich der Teile der realen Welt gehen) gerungen wird.

Ich halte es mit Rolf Schulmeister, der – so das Fazit aus seinem Vortrag (sehr kurzweilig! Danke dafür!) – unter PLE immer auch die Bestandteile der tatsächlichen Umgebung, in der gelernt wird, einbezieht. Und weil Lernen eben persönlich ist, so Schulmeister weiter, kann es keine allgemeine, sondern nur eine persönliche Definition von PLE geben.

Vielleicht kann man ja versuchen, eben diese persönlichen Teile der PLE zu verallgemeinern? Persönliche Lernumgebung = „alte“ Medien + neue Medien + Arbeitsmittel + Räume + …

Ich versuche das für mich dadurch zu lösen, dass ich – vorerst – das Kürzel PLE tatsächlich nur für den digitalen Teil der persönlichen Lernumgebung verwende. Denn die deutsche Übersetzung lässt nicht umgehend an Web2.0-Tools denken.

Auch Schulmeister meint sicher in dem Moment, wenn er davon spricht, dass PLEs nicht für jedes Wissen geeignet sind, die PLEs in digitalem Sinne… Ich denke, dass die Gestaltung/Anpassung der persönlichen Lernumgebung von Wichtigkeit ist, also: Für diese/n Lerner/in diese Lernumgebung, für jene/n Lerner/in jene Lernumgebung (also: Alle Teile der Lernumgebung. Das schließt eine Anpassung der PLEs an die jeweiligen Lernvoraussetzungen und -ausgangslagen der Lerner/innen ein.).

Von großer Wichtigkeit erscheint mir hierbei sein gezogener Schluss, dass unsere Aufgabe darin besteht, Schülerinnen und Schüler in die Lage zu versetzen, sich selbst Lernumgebungen zu organisieren.

In diesem Sinne widme ich mich ja jetzt gerade der Gestaltung des Teiles „Blog“ meiner eigenen Lernumgebung (Update No. 1).

Und muss mich nun um die Organisation eines weiteren Teils meiner Lernumgebung kümmern: Nämlich meines Arbeitszimmers – das muss ich jetzt aufräumen (Update No. 2).

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  1. 1 Comment(s)

  2.   By Beat Rueedi on Mär 22, 2009 | Reply

    Wenn ich hier und für mich von meiner PLE spreche, meine ich den Teil meiner PLE, den ich im Internet zeigen und reflektieren kann und will. Für mich macht eine oder besser machen Personal Learning Environments vorallem dann Sinn, wenn sie von grösstmöglichem Nutzen sind, eigenständig eingerichtet und unterhalten werden können – und wenn sie immer Teil einer nach oben offenen Organisation sind. Das heisst, dass ich als Lehrperson (genauso wie meine SchülerInnen) eine PLE unterhalte, welche Teil der PLE meiner Klasse(n) ist. Diese Klassen-PLE sind wiederum Teil der PLE der Fachschaft(en), der Schulstufen, der Schule usw.

    Die Anforderungen an die (technische) Einrichtung und den Unterhalt einer PLE (zum Beispiel in Form eines Blogs wie diesem hier) sind extrem niederschwellig, der Umgang und der Nutzen in einer PLE, die Möglichkeiten zur Interaktion und Kollaboration, die Fähigkeiten, webbasierte Quellen zu indentifizieren und zu selektieren dagegen genauso extrem anspruchsvoll.

  1. 2 Trackback(s)

  2. Mär 15, 2009: reflexbox von jürg fraefel» Blogarchiv » Personal Learing Environments in der Schule – Und wie kommen sie in die Schule? (#PLE09)
  3. Mär 27, 2009: Rückschau auf die PLE-Tagung | ..::schoolict::..

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